Fahrt zum 4. GYPT 2017 nach Bad Honnef

Vom 3. bis zum 5. März fand im DPG-Zentrum in Bad Honnef zum 4. Mal das GYPT (German Young Physicists Tournament) statt.

Das Herder-Team bestehend aus Noah Arndt (Q2), Anja Dücker (Q2), Hagen Glauche (Q2), Alexej Wardt (Q2), Arman Pour Tak Dost (Q4), Eren Yildrim (Q4) und Herrn Dr. Ebert sowie Herrn Urbanowski als Betreuer und Juroren verbrachte ein amüsantes und gut verpflegtes, aber auch anstrengendes Wochenende im “Hogwarts der Physik” - und holte eine Bronze-Medaille.

Gebäude des DPG in Bad Honnef

Das Turnier ist kein klassischer Klausurwettbewerb, denn es werden in 12-Minuten-Vorträgen die, bereits Monate vorher erarbeiteten, eigenen Forschungsergebnisse präsentiert und in einer Diskussion mit dem Opponenten und anschließenden Fragen von Juroren verteidigt.

Wir haben uns unter anderem damit beschäftigt wie man die Mündungsgeschwindigkeit des Projektils (Ü-Ei) einer Vakuum-Bazooka maximiert, erklärt warum Wassertropfen auf heißen Oberflächen manchmal Sternformen bilden und wie man nicht-invasiv den Garzustand von Hühnereiern bestimmt.

An besagten Präsentationen wurde teilweise noch bis tief in die Nacht geschraubt, um dann am Samstag ausgeschlafen und erholt an den Fights teilzunehmen.

Das lange Wochenende wurde allerdings nicht nur mit Vorträgen, sondern auch mit dem alljährlichen Bowlingabend oder einer Wanderung auf den nahen Drachenfels verbracht. Den beiden Begleitlehrern Hr. Dr. Ebert und Hr. Urbanowski (alphabetisch und nicht nach Vorlieben sortiert), lag aber auch die körperliche Gesundheit ihrer Schüler am Herzen: Für grammatikalische Fehler, Verspätungen, Duzen uvm. wurden Liegestütze verteilt, allerdings galt die Regel für alle gleichermaßen.

Herder-Schüler beim GYPT

Herder-Schüler beim GYPT

Betreuende Lehrkraft macht Liegestütze

Abgeschlossen hat das Wochenende die Verkündung der Medaillengewinner am Sonntag. Es werden stets die besten sechs Teams gekürt. Anja Dücker erhielt eine Bronzemedaille, Hagen Glauche war unter den Top 10 aller Teilnehmer.

Ansonsten gab es noch physikalisch inkorrekte Getränkekühlschränke, die niemals leer wurden und Tassen sowie Jury-Kugelschreiber.

Alles in allem also eine sehr lohnenswerte Erfahrung! Wir freuen uns auf das hoffentlich genauso erfolgreiche 5. GYPT nächstes Jahr.

Gruppenfoto des Herder-Teams

Hagen Glauche und Anja Dücker