Am 20.9.09 reisten wir nach einer durch Stau verlängerten Fahrt in der Jugendherberge in Wuppertal an und erhielten ein warmes Abendessen, obwohl es schon nach 20:00 Uhr war.
“All you need is light“ war der Titel des Experimentalvortrages von Prof. Tausch und Herrn Banerji an der Uni Wuppertal, den wir am Montag besuchten. Im Nachgang zu dieser Vorlesung tauschten wir uns über das Gesehene aus und alle waren äußerst beeindruckt.
Am Nachmittag fuhren wir mit unserem Reisebus nach Oberhausen. Dort besichtigten wir die Ticona – Werke – eine Firma, die sich auf Kunststoffverarbeitung spezialisiert hat. Das Betriebsgelände war so groß, dass wir mit dem Bus das Gelände abfuhren. Im Labor hörten wir einen Vortrag über ultrahochmolekularesPolyethylen und dessen Verarbeitung.
Unterhaltsam ging der Tag zu Ende, als wir am Abend die Studentenklause der Uni Wuppertal besuchten und erneut uns mit Herrn Prof. Tausch und Herrn Banerji unterhalten konnten.
Dienstag experimentierten wir selbst. Nachdem wir die Laborregeln erhalten haben, konnten wir im Schülerlabor KITZ.do von Frau Dr. Martin in Dortmund unter der Leitung von Frau Koberg praktisch Vitamin C, Aminosäuren und Proteine nachweisen. Schließlich stellten wir unter Anleitung Gummibärchen aus Fruchtsäften her. Weiter ging es zur Murtfeldt AG. Wir besichtigten die Firma und sahen die Herstellung von ultrahochmolekularen Polyethylenprodukten, welches umgangssprachlich Plastik genannt wird und vielfältig eingesetzt werden kann.
Wieder zurück in der Jugendherberge waren wir alle ziemlich geschafft von dem, was uns geboten wurde.
Mittwoch - der letzte Tag unserer Chemiefahrt führte uns nach Leverkusen in das Kunststofflabor Baylab. Der Praxistag dort stand unter dem Motto “ Von der Idee zum Produkt“. Wir bildeten Gruppen von jeweils 5 Schülern, die in den Bereichen Technik, Forschung, Design, Kommunikation und Finanzen ein Produkt herstellen sollen. Konkret handelte es sich um einen Kunststoffbecher, den wir entwickeln sollten. Auch wenn wir zuerst einen Preis für diesen Becher ermittelt haben, der das fertige Produkt für uns alle unerschwinglich machte, so waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Jeder von uns nahm zwei Exemplare mit nach Hause. Schließlich bekam jeder von uns ein namentlich ausgestelltes Zertifikat. Stolz, beeindruckt und müde fuhren wir am 23.9.09 nach Berlin zurück und kamen pünktlich auf die Minute um 23:30 Uhr an der Herder – Oberschule wieder an.
Pierre Vallon
Chemie-Kursfahrt 2009
Präsentation
Ungewöhliche Leistung
Wir gratulieren Khai Van für die überragende Leistung !!!
Khai Van Tran aus der 10d hat letztes Jahr als Neuntklässler am Bundeswettbewerb Mathematik teilgenommen und jetzt das Ergebnis bekommen:
Khai Van gewinnt in der 2. Runde mit einer fehlerlosen Arbeit einen
--- 1. Preis ---
und ist zur dritten Runde im Februar 2010 (Kolloquium im Taunus) qualifiziert und eingeladen. Im Bundeswettbewerb sind die Aufgaben nicht nach Altersklassen unterschieden und gewiss eher für Oberstufenschüler im Leistungskurs gedacht. Dieser 1. Preis der zweiten Runde ist eine vollwertige Prüfungsleistung in der 5. Prüfungskomponente im Abitur!!! Aus Berlin ist Khai Van der einzige Teilnehmer aus Klasse 9, insgesamt gibt es in Berlin nur sieben erste Preise, bundesweit 243.
Studientag IT und neue Medien
Am 10.11. hat die Herder-Schule einen Studientag zum Umgang/Einsatz neuer Medien in den Unterrichtsfächern abgehalten. Die Grafik (Auszug der ersten Präsentation) zeigt unsere Zielvorstellung für den IT-Einsatz.
Dabei wurden am Vormittag Vorträge zu den Themen gehalten:
Netzstruktur und Organisation der Rechner an der Schule,
Medienwagen und ihr Einsatz im Unterricht (siehe Bild rechts),
Herder-Homepage, Neuerungen und Verantwortung der Fachbereiche,
"blended learning" Fachsoftware und online Portale (LowNet und Moodle)
Arbeitsgruppen am Nachmittag:
Am Nachmittag hat dann jede Kollegin/jeder Kollege an 2 der 4 Arbeitsgruppen: Moodle; Lownet; Graphikbearbeitung; OpenOffice teilgenommen. Die Fachbereiche werden zeitnah vertiefend Treffen zum Einsatz der IT-Technik in den verschiedenen Unterrichtsfächern organisieren.
Staffeltag der Oberschulen 2009
1. Platz: 3 x 800m Mädchen Jg. 1990 und jünger GAPPA, Lea 8d SANDER, Alena E3 RITTER, Juliane E3
2. Platz: 4 x 100m Jungen Jg. 1995 und jünger ROLEF, Leander 8d ANDRÈ, Felix 8d NISSEN, Erik 9p JEWOROWSKI, Max 9p
1. Platz: 3 x 1000m Jungen Jg. 1995 und jünger WACHSMANN, Dorian 9d ROLEF, Leander 8d ANDRÈ, Felix 8d + HETTLER, Lorenzo 8b
Herzlichen Glückwunsch!!!!!
J. Heinemann
Chemie-Kursfahrt 2008
Wir, der Leistungskurs Chemie des 3. Semesters, waren in der Zeit vom 9.12. bis 12.12.2008 auf Kursfahrt im Ruhrgebiet.
Am Dienstag morgen fuhren wir mit IC und RE nach Dortmund. Dort brachten wir als erstes unser Gepäck in die örtliche Jugendherberge. Danach machten wir uns auf den Weg zu unserer ersten Exkursion. Diese führte uns zur Murtfeldt AG in Dortmund. Dort trafen wir einen Dortmunder Leistungskurs (1. Sem.) mit dem wir auch noch den nächsten Tag verbringen sollten.
Am nächsten Tag, dem Mittwoch, besuchten wir am Vormittag das Schülerlabor KITZ.do in Dortmund, wo wir zusammen mit dem Dortmunder Leistungskurs einige Bodenproben analysierten. Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Besichtigung der Ticona-Werke.
Am Donnerstag machten wir uns früh auf den Weg, sodass wir um 9 Uhr in Leverkusen die Bayer-Werke erreichten. Dort verbrachten wir den Tag im Baylab.
Der Freitag führte uns zur Technischen Universität Dortmund, wo wir in drei Gruppen arbeiteten. Nach einem Mittagessen in der Uni-Mensa besuchten wir zum Abschluss noch die DASA und kehrten dann zu unserer Jugendherberge zurück. Abends ging's zurück nach Berlin.
Schon Tage vorher hat man die Vorbereitungen für das Großereignis im Spätsommer bemerkt. Straßen wurden abgesperrt, Bühnen aufgebaut, Wege markiert, ... . Und das alles (unter anderem) für uns, dem real,- Mini Marathon Team des Herder-Gymnasiums.
Unsere Staffel der Jahrgänge 1992/93 erreichte beim Berliner Staffelfinale 2008 über 3 x 1000m in der Zeit von 8:50,8 min. einen phantastischen 2. Platz. Unsere Jungs mussten sich lediglich der Staffe der Poelchau-Oberschule mit einem denkbar knappen Rückstand von 1/10 Sekunde geschlagen geben und wurden somit Berliner Vizemeister!
Wir hatten die große Ehre uns am Freitag im Estrell Hotel mit den Top- Athleten vom ISTAF zu treffen und diese zu interviewen. Im Hotel angekommen, war auch schon alles gut vorbereitet. Nach einigem nervösen abtasten fiel Die Spannung von uns ab und das Gespräch kam ins Rollen.
Als erstes haben wir Chris Brown interviewt: Er ist 400 Meter Läufer und kommt von den Bahamas. Chris begann mit 7 Jahren Sport zu machen, vor allem begeisterten ihn Basketball und Schwimmen. Doch schnell merkte er, dass sein eigentliches Talent das Laufen war. Mit Hilfe seines Landes begann für ihn der Weg in die internationale Spitze. Heute trainiert er in Amerika, wie so viele Leichtathleten, weil es dort einfach bessere Konditionen gibt. Chris gewann bei der WM 2006 seine erste Medaille und seit dem geht es nur noch bergauf und sein großes Ziel sind natürlich die Olympischen Spiele. Drei bis Vier Stunden am Tag zu trainieren ist für ihn ganz normal, schließlich will jeder ganz oben auf dem Treppchen landen. Zur Vorbereitung auf einen Wettkampf schaut Chris sich Bilder seiner letzten Läufe an und versucht sich an ihnen zu verbessern. Kurz vor dem Wettkampf, wenn die Nervosität immer schlimmer wird, versucht sich Chris zunächst mit Reggae oder Soul zu beruhigen. Dann, kurz vorm Start heizt er seinen Körper mit Rap oder Hip-Hop an, und baut so seinen nötigen Adrenalinkick auf. Wer jetzt denkt, da bleibt keine Zeit mehr für die Familie oder für die Bildung, der hat sich geirrt. Seine Familie spielt eine der wichtigsten Rollen in Chris Leben und ohne die Unterstützung hätte er es nicht so weit geschafft. Nebenbei hat Chris ein Sportstudium absolviert und möchte später einmal als Coach jungen Kindern helfen all das zu schaffen, was er geschafft hat. Generell scheint der Job und das Studium sehr beliebt zu sein, denn viele Athleten haben genau denselben Plan.
Insgesamt war es ein großartiges Ereignis, die Athleten zu sehen und zu interviewen. Die Atmosphäre war sehr entspannt und alle waren freundlich und nett. Es wurde zwischenzeitlich getanzt und viel gescherzt.
Sommerball 2008
Samstag, der 14.6.08 – hellwach lieg' ich im Bett und das um halb neun Uhr morgens. Sofort gehe ich in Gedanken die „To-do-List“ für heute durch. Denn heute Abend ist der Sommerball, der erste an unserer Schule. Nachdem ich mich aus dem Bett geschält habe, wird gleicht der PC angeschmissen – es müssen noch ein paar Listen gedruckt werden. Sobald das erledigt ist, fühle ich mich schon etwas ruhiger, meine Nervosität legt sich langsam, denn eigentlich ist gestern alles ziemlich gut gelaufen. Die Turnhalle sieht nicht mehr sehr „turnhallig“ aus, Licht- und Tontechnik funktionieren super. Nach dem Frühstück geht’s dann ab in die Schule, wo Herr Nuck mit Stefan Dworzak schon fleißig Kabel verlegt. Der Tag vergeht schneller als gedacht. Schließlich kommt das Parkett und verwandelt damit die Turnhalle endgültig in einen Ballsaal. Zufrieden und stolz legt das Organisationsteam eine kurze Pause ein. Alle haben in den letzten Monaten viel geplant, organisiert und geschafft. Loryn Fechner, Viola Berndt, Stefan Dworzak, Juliane Stork, Friedrich Reiß, Georg Hieronimus und Michael Nguyen haben ihre Tanzkünste in Tanzkursen den begeisterten Mitschülern weitergegeben, jeder des O-Teams hat sich auf Sponsorensuche begeben, Stefan Dworzak hat die Karten und das Programmheft designed und Viola Berndt und Juliane Stork haben ein wundervolles Showprogramm zusammengestellt.
18.30 Uhr – Der Einlass beginnt. Immer mehr junge Damen in prachtvollen Kleider und Herren in schicken Anzügen kommen herein. An der Garderobe werden ihnen von Robert Clausecker und Alexandra Stepanova die Mäntel und Jacken abgenommen. In der Turnhalle läuft leise Musik. Viele inspizieren die Preise der Tombola und manche kaufen bei Jannike Lindner schon die ersten Lose. Auch das Buffet, heute von Paula Zöhl und Greta Hoffmann von der Marie-Curie-Oberschule betreut, wird gleich entdeckt. Und Kai Teschner verkauft schon die ersten Getränke. Um halb acht dann kurze Eröffnungsworte von Herr Krieger und der Eröffnungstanz mit dem Elternpaar Ruhnke, Herr und Frau Krieger und dem Schülerpaar Loryn Fechner und Georg Hieronimus. Die Stimmung ist ausgelassen und als Reinhard und Monika, die uns vorher ein Tango vorgetanzt haben, mit allen eine Polka tanzen geht’s erst richtig rund. Als Highlight des Abends bringen uns Christoph Schenke und Bea aus der Tanzschule Traumtänzer Salsa bei. Es wird viel getanzt, gelacht und gegessen und Stefan Komoßa kann all sein Können als DJ zeigen. Gegen 11 ändert sich die Musik, nun wird nicht mehr Chachacha oder Tango getanzt, nun wird gerockt, gepogt und der individuelle Tanzstil erprobt... Um halb 12 verlängert Frau Krusemark den Abend bis1 Uhr, was mit großem Beifall quittiert wird. Schließlich endet der Abend und alle gehen erschöpft aber mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause. Ein gelungener Abend der nach Wiederholung schreit! :)